Pilgerurlaub

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Pilgerurlaub / 8 Tage - 7 Nächte
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Tag 1: Ankunft in Amman
Nach der Ankunft werden Sie am Flughafen von unserem Vertreter, der Ihnen bei Zoll- und Einwanderungsverfahren hilft, in Empfang genommen. Dann werden Sie zu Ihrem Hotel in Amman begleitet. Abendessen und Übernachtung.
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Tag 2: Amman
Betanien
Totes Meer
Amman
Nach dem Frühstück Fahrt zur Taufstelle Betanien am Jordan. Der Ort, an dem Jesus von Johannes dem Täufer getauft wurde. Die Ausgrabungsstätte liegt etwa 10 km nördlich vom Toten Meer, am Ostufer des Jordan, im Wadi Kharrar. Weiterfahrt zum Toten Meer. Seine eindrucksvolle Landschaft und die seine spirituelle Bedeutung machen das Tote Meer zu einem der spektakulärsten Orte auf diesem Planeten.
In der Bibel wird es als „Meer von Araba", „Salzmeer" oder „Meer im Osten" bezeichnet. In mittelalterlichen Texten taucht es als „Teufelsmeer" auf, doch die arabischen Völker nennen es seit jeher „Bahr Lut" (das Meer des Lot). Die berüchtigten Städte Sodom und Gomorrha sowie zahlreiche andere Orte in der Ebene des Toten Meeres kamen immer wieder in den dramatischen und mitreißenden Geschichten des Alten Testaments vor.
Zahlreiche unterirdische Quellen versorgen seit Urzeiten eines der größten Binnengewässer mit kostbaren Mineralien. Der hohe Salzgehalt macht das Tote Meer zu einer natürlichen Quelle für Gesundheit und Schönheit und lässt Sie beim Baden an der Oberfläche treiben. Zurück nach Amman, Abendessen und Übernachtung.
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Tag 3: Amman
Jerash
Ajlun
Amman
Nach dem Frühstück Fahrt nach Jerash. Auf dem Weg nach Jerash Zwischenstopp am Jabbok (Jakob) Fluss, der auch in der Bibel erwähnt wird. Zwanzig Jahre nach dem Bruderstreit zwischen Esau und Jakob (Enkel von Abraham und Söhne von Isaak) kehrte Jakob mit seiner Familie in seine Heimat zurück. Bei einem Halt am Jabbok Fluss wurde er in einen Kampf verwickelt und gewann ihn. Er merkte, dass er mit Gott gekämpft hatte und wurde von ihm gesegnet.
Auf Geheiß Gottes sollte sein Name von nun an Israel (Gottesstreiter) und nicht mehr Jakob sein (1. Moses 32, 22 - 32). Sie besichtigen die weitläufigste und besterhaltenste Stadtanlage aus der römisch-hellenistischen Zeit - Jerash.
In der Bibel findet man Jerash unter den Namen Antiochia oder Gerasa. Nach Markus 5, 1f und Lukas 8, 26 - 39 heilte Jesus hier einen Besessenen. Weiterfahrt zur alten arabischen Burg "Qalat al Rabad" (Ajlun) aus der Zeit Saladins. Ajlun hat keinen biblischen Hintergrund. Die Festung wurde 1184/85 erbaut. Nachdem sie nicht mehr zur Verteidigung gebraucht wurde, wurde sie Verwaltungssitz bis zum Jahre 1260. 1837 wurde die Burg durch ein Erdbeben erheblich zerstört. 1927-29 fanden Räumungs- und Restaurationsarbeiten statt. Rückfahrt nach Amman, Abendessen und Übernachtung.
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Tag 4: Amman
Salt
Pella
Umm Qais
Amman
Nach dem Früstück Fahrt nach Salt. Die Stadt liegt 29 km nördlich von Amman und hat keinen biblischen Hintergrund. Um 1975 wurde ein Reliefgeschmücktes Familiengrab mit drei Sarkophagen gefunden, das zahlreiche Beigaben enthielt. Es dürfte aus dem 3. Jhd. n. C. stammen und repräsentiert die römische Vergangenheit des Ortes, der damals Gadora hieß. Auf einem Hügel der Stadt wurde während der Kreuzfahrerzeit eine Festung errichtet, die bis in die osmanische Epoche (Türkische Herrschaftszeit) immer wieder genutzt wurde. und dann nach Pella, das erst etwa Einhundert Jahre alte Dorf trägt den arabischen Namen Fahl, der auf den etwa 4.000 Jahre alten semitischen Namen Pihilum zurückgeführt wird.
Den Namen Pella trug die Stadt während ihrer Blütezeit. Namenspatronin war die Geburtsstadt von Alexander dem Grossen in Makedonien. Pella gehörte zum Zehn- Städtebündnis der Dekapolis. Weiterfahrt zu Umm Qais, einer der römischen Städte, die zur Decapolis (10-Staedte-Bund) gehörte, und einen herrlichen Blick bis zum See Genezareth und den Golan Höhen gewährt. Zurück nach Amman, Abendessen und Übernachtung.
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Tag 5: Amman
Petra
Hisban
Madaba
Berg Nebo
Mukhayat
Mukawir
Ma'in
Nach dem Frühstück Fahrt nach Hisbon. Biblisch wurde Hisban Heschbon - Stadt des Sichon genannt (vgl. 4. Moses 21, 25f und 32, 37). Hisban wurde von den einwandernden Israeliten erobert (Richter 11, 26). Madaba ist die Stadt der Mosaike. Der Höhepunkt ihrer künstlerischen Vollendung wurde zwischen dem 2.-5. Jhd. n.C. erreicht.
Das berühmteste der roem.-byzan. Mosaik ist die Landkarte von Palästina. Nicht weit entfernt von Madaba erhebt sich der Berg Nebo. Hierhinauf stieg nach dem biblischen Bericht Moses, der aus den Steppen von Moab kam. Auf dem Berg zeigte ihm Gott "das ganze Land", das den Nachkommen versprochen war.
Moses starb auf dem Berg Nebo, es ist jedoch unbekannt, wo er begraben wurde. "Und Moses ging von dem Gefilde der Moabiter auf den Berg Nebo, auf die Spitze des Gebirges Pisga; gegenüber Jericho. Herr zeigte ihm das ganze Land ... Der Herr sprach zu Moses: 'Du hast das Land mit Deinen eigenen Augen gesehen, aber Du sollst nicht hinübergehen.' So starb Moses - Knecht der Herren." (5.Moses34,1-5).
Weiterfahrt zum Dorf Mukhayat. Dieses Dorf gilt im Allgemeinen als der Ort der biblischen Stadt Nebo. Koenig Mescha rühmte sich, Mitte des 9. Jhd. v.C. an dieser Stelle Nebo den Israeliten entrissen und die Bewohner des Ortes - 7.000 Männer, Knaben, Frauen, Mädchen und Dienerinnen - erschlagen zu haben. In der byzantinischen Zeit besaß Khirbet el-Mukhayat einen Klosterkomplex und mindestens vier Kirchen.
Auf einem kegelförmigen Berg mit abgeschnittener Spitze sieht man die mächtigen Mauerreste der Festung Qasr El-Mashneqh. Dieser arabische Name bedeutet 'die Burg der Galgen'. Weiterfahrt zur Stadt Ma'in. Es liegt 12 km südwestlich von Madaba. Ma'in war ein frühes Zentrum des byzantinischen Ostjordanlandes. Belemunim war hier die christliche Siedlung - ein Name in dem die biblische Ortsbezeichnung Baal-Meon nachklingt.
Baal-Meon erscheint in 4. Moses 32, 38 als eine Stadt der Rubeniter und ist auch in den Namensformen Bet- Balal-Meon (Josua 13, 17) und Bet-Meon (Jeremia 48, 23) belegt. Abendessen und Übernachtung in Ma'in.
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Tag 6: MA'IN
Dhiban
Wadi Mujib
Rabba
Qasr
Kerak
Petra
Nach dem Frühstück Fahrt zu Dhiban. Dhiban wurde biblisch Dibon genannt. Die Moabiter verloren Dhiban an den Amoriter-König Sichon. Koenig Sichon wiederum musste es in der Folge den Israeliten überlassen (vgl. 4. Moses 21, 25 - 31). Weiterfahrt durch das Wadi Mujjib, dem Grand Canyon Jordaniens, mit atemberaubenden Ausblicken auf Felsen, Täler und die Heimat der "Schwarzen Iris", der jordanischen Nationalblume.
Dann Besichtigung von Rabba, dem alten Siedlungsplatz mit moderner Bebauung. Die Geschichte von Rabba begann vermutlich mit der Stadt Ar oder Ar- Moab, die in 4. Moses 21, 15 und 5. Moses 2, 9 erwähnt wird. Während die Israeliten des Exodus Ar und das ganze Land Moab verschonten, zerstörte der Amoriter-König Sichon die Stadt bei einem Vorstoß über den Arnon (vgl. 4. Moses 21, 28).
Dann Qasr, heute ein Dorf mit Überresten einer alten arabischen Burg, die vermutlich Anfang des 2. Jhd. n.C. erbaut wurde, bis Kerak. Dort Besichtigung der alten Kreuzfahrerfestung aus dem 12. Jhd. n.C. Weiterfahrt nach Petra für Abendessen und Übernachtung.
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Tag 7: Petra
Amman
Nach dem Frühstück Besichtigung von Petra, der biblischen Stadt der Nabataeer, der Nachfahren des Volkes Nebajot (1. Moses 25, 12 - 18 und Chronik 1, 29 und Jesaja 60, 7). Der erste Koenig der Nabataeer war Areta (2. Makkabaeer 5, 8). Das früheste, gesicherte Datum der nabataeischen Geschichte geht auf das Jahr 312 v.C. zurück, das letzte Lebenszeichen stammt aus dem Jahre 328 n.C. Nachmittag Fahrt nach Amman via Wüstenstrasse. Rückfahrt nach Amman, Abendessen und Übernachtung.
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Tag 8: Amman Rückreise
Nach dem Früstück Transfer zum Flughafen und Rückflug.
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